Pastoralkonzept

Pastoralkonzept-Kurzfassung

Die Pfarrei St.Marien als Zuhause

Die Neue Gemeinde soll allen Gemeindemitgliedern „Heimat“ sein bzw. werden können und eine Kultur des Willkommens entwickeln.
Sie soll ein Ort sein, der zugänglich ist für viele Gruppen, damit Menschen ähnlicher Interessen leicht und gut zu einander finden.

Familie braucht ein Zentrum

Mit Blick auf zahlreiche (auch liturgische) Aktivitäten stellt sich die Frage nach einem „Familien-Zentrum“, das räumlich, materiell und personell gut ausgestattet ist und sich möglicherweise an einen Kindergarten gut angliedert. Außerdem braucht der gesamte Bereich der Familienpastoral hauptamtliche Unterstützung.

Jugend ist gegenwärtig in unserer NEUEN GEMEINDE

Die Kinder- und Jugendarbeit soll die Kinder in ihrer Identität als Christen stärken und aufbauen. Jugendarbeit hat in der Vergangenheit bereits die eine Gemeinde gelebt. So soll der Blick zukünftig nicht nur im Territorialem verhaftet bleiben, sondern über die eigenen Gemeindegrenzen hinausgehen..

SeniorInnen mit Stimme

Die SeniorInnen in unserer Gemeinde stellen ein enormes Potential dar, das es zu erschließen gilt. Deshalb werden sie an der Planung und Durchführung von SeniorInnen-Pastoral intensiver beteiligt werden. Hierfür ist ein Sachausschuss SeniorInnen-Pastoral gegründet worden.

Frauen gestalten Pastoral

Pastorale Arbeit wird in der Pfarrei St.Marien – wie bisher auch schon – zum größten Teil von Frauen übernommen. Hierzu braucht es regelmäßige inhaltliche Begleitung und Förderung durch Orientierungstage, Wochenenden, Begegnungsangebote, Bibelkreise und anderes mehr.

Diakonale Gemeinde

Mit Blick auf bestimmte Gruppen unserer Gemeinde sehen wir die Aufgabe vermehrt helfende Strukturen und Elemente zu schaffen. In diesem Zusammenhang sei das Projekt „Offene Augen“ erwähnt, das sich sehr gut entwickelt hat und weiter gefördert werden soll.

Sorge für unsere Kranken

Kranke Menschen sind ein fester Bestandteil unserer Gemeinde – speziell der feiernden Gottesdienstgemeinde. Deshalb werden wir darüber nachdenken, wie unsere Kranken im Gemeindeleben wahrnehmbar bleiben bzw. werden.

Alleinlebende als wichtige neue Gruppe

Wir möchten mit dem neuen PGR nach Anlässen oder Situationen suchen, in denen Alleinlebende eine speziell pastorale und spirituelle Unterstützung gebrauchen können.

Katechese sichern und Schwerpunkte setzen

Ein neuer Schwerpunkt in der Katechese soll auf Jugend- und Erwachsenen-katechese gelegt werden. Bekanntes Modell sind z.B. Glaubenskurse unter dem Namen „Wege erwachsenen Glaubens“.
Ein Schritt in diese Richtung wurde bereits mit dem Biesinger-Modell getan, bei dem Familien bzw. die Eltern verstärkt eingeladen und eingebunden werden.
Im Pfarrgemeinderat (PGR) gibt es daher einen „Sachausschuss für Glaubensfragen“.

Liturgie feiern – verlässlich und vielfältig

Wir haben eine Gottesdienstordnung entworfen, die seit Februar 2006 gültig ist, und inzwischen akzeptiert ist.
Daneben werden Wortgottesdienstformen neu entdeckt und entfaltet, zum Beispiel:
-    Rosenkranzgebet
-    Kreuzwegandachten für alle Altersstufen
-    Morgen- und Abendimpulse in der Advents- und Fastenzeit

Musik als Bereicherung der Liturgie und des Gemeindelebens

Insgesamt birgt die Pfarrei St.Marien einen Schatz an musikalischen Befähigungen und Interessen. Hier ist in den kommenden Jahren viel Aufbauarbeit möglich um z.B.:
-    den Aufbau einer Kinder-/Jugendband zu sichern
-    die Instrumentalgruppe zu unterstützen
-    den Spontanchor auch über die Erstkommunion hinaus zu nutzen
-    Kammerchor und Frauenstimmen weiter einzubinden

Ökumene breiter entfalten

Manche verstehen Ökumene als gelebte Gemeinschaft verschiedener Konfessionen. Eine andere Form der Ökumene setzt sich mit gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Fragen auseinander, die die ganze Welt betreffen.
Ziel der Ökumenischen Arbeit der nächsten Jahre soll sein, beide Aspekte der Ökumene immer wieder zusammenzuführen.

Öffentlichkeitsarbeit mit Zeugnischarakter

Ziel ist es, die Gemeinde St.Marien in der Öffentlichkeit positiv zu präsentieren. Dazu wollen wir zum Beispiel
-    das Gemeindeleben nach außen sichtbar machen und in seiner Lebendigkeit und Vielfalt darstellen;
-    Stellung nehmen zu gesellschaftlichen Fragen, Entwicklungen im Sozial, Familien- und Bildungsbereich bei dem christliche Werte verletzt und katholische Positionen übergangen werden.

Dem Leben begegnen

In der Begegnung der beiden Frauen Elisabeth und Maria trifft Leben in vielfältiger Form aufeinander: Alt trifft jung, ersehnt Schwangere trifft auf überraschend Schwangere, Kind trifft auf Kind; Groß trifft Klein; das Menschliche trifft auf das Göttliche usw.
Wenn wir das Patronat der „Heimsuchung Mariens“ auf diese Weise annehmen, dann können wir alle, ob alteingesessen, neu oder zu Gast tatsächlich dem Leben begegnen.